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Daniel Sabranski »Phenomena«

Sa., 25. November 2017 | 19.00 Uhr – Vernissage
So., 26. November – Sa., 23. Dezember 2017 – Ausstellung

 

Daniel Sabranski (*1977), lebt und arbeitet als Bildender Künstlers in Köln. Schon zum Ende seines Studiums 2007 an der Universität der Künste Berlin, hat er ausgehend von seiner Beschäftigung mit der Geschichte der Geisterfotografie begonnen sich künstlerisch mit diesem Genre auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt seiner bildnerischen Untersuchungen stehen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Formen von so genannten Erscheinungen. Diese können abstrakte und nicht erklärbare Lichtbrechungen oder Doppelbelichtungen sein, ebenso wie scheinbar geisterhafte Wesenheiten, die im Allgemeinen als Enigmen oder auch als mystische Erfahrungen aufgefasst werden.

Bei seiner Arbeit an diesem Thema interessierte ihn weniger das religiös oder esoterisch Anmutende, sondern vielmehr die ästhetische Qualität, die von solchen vermeintlichen „Geisterbeweisen“ ausgeht.

Die Verbindung von fotografierter Realität mit imaginierten oder inszenierten Elementen bildet dabei eine Parallele zu seiner eigenen künstlerischen Praxis, in der er auch medienübergreifend mit dem Prinzip der Collage arbeitet.

Unter dem Titel „Phenomena“ ist für die 3 Räume des Kunstvereins ein inhaltlich und ästhetisch abgestimmtes Ensemble aus einer neuen Videoarbeit (vorderer Raum), einer Zusammenstellung von bestehenden und neuen Collagen (mittlerer Raum) und großformartigen neuen Mixed Media Arbeiten (hinterer großer Raum) entstanden.