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Eyal Moaz, Johannes Billich, Stefan Poetzsch »Konzert«

Freitag 10. April 2015 | 21 Uhr
Einlass 19:30 Uhr, in der Galerie des KK

 

Eintritt: 14,- Euro (erm. 11,- Euro)
Kartenreservierung unter 0172 8558754
Kraftvolles, erfrischendes Trio –
Improvisationen und Klanglandschaften


Maoz/Poetzsch/Billich

Seit längerer Zeit verbindet den deutschen Geigen – Experimentator und Komponisten Stefan Poetzsch und Eyal Maoz eine musikalische Freundschaft. Erstmalig bei einem gemeinsamen Konzert in New York stellte sich eine Übereinstimmung von musikalischen Konzepten heraus, die beide dann in weiteren Konzerten im Duo oder größeren Besetzungen pflegten (u.a. in Trios zusammen mit Ha-Yang Kim oder in Poetzsch’s Elektroakustischem Kongress).

ein Kritiker schrieb:
„ … das Duo »Maoz/Poetzsch« erinnert manchmal an eine zeitgenössischen Version der schönsten musikalischen Momente des Mahavishnu Orchestra’s …”.

Der Nürnberger Pianist und Schlagzeuger Johannes Billich ist seit kürzerem immer wieder in aktuellen Poetzsch – Besetzungen durch sein freies, wohl strukturiertes Spiel eine wunderbare Vervollständigung in jeglicher musikalischer Kombination (u.a. ebenfalls zusammen mit Ha-Yang Kim oder in der Großbesetzung Elektroakustischer Kongress).

Das Trio improvisiert mit seinen Instrumenten und den elektronischen Verlängerungen, nie aber wird die Elektronik dabei Selbstzweck.

Ihre Improvisationen vereinen in erfrischender und kraftvoller Weise eine zeitgenössische Variante von Improvisation, deren Bandbreite von songartigen Themen bis zu ausschweifenden Klangexperimenten reicht.


Stefan Poetzsch
Violine / Viola / Liveelektronik

Seine Spezialität ist eine perkussive Spielweise, die er oft mit elektronischen Erweiterungen präsentiert. Poetzsch ist als Komponist, Improvisator und Performer in meistens von ihm iniziierten Projekten tätig, so im Rahmen der Essaka Poetzsch Company, Stefan Poetzsch – Ensemble, seiner Großformation Elektroakustischer Kongress sowie in zahlreichen kleineren Besetzungen (u.a. mit Bettina Essaka/Tanz, Markus Stockhausen, Benjamin Boone, Ha-Yang Kim, Lukas Ligeti, Eyal Maoz, Frank Gratkowski, Njamy Sitson, den Schriftstellern Liao Yiwu und Peter Wawerzinek). Aufführungen im Rahmen von Festivals und Konzerte sowie Workshops für Komposition (z.B. zusammen mit B. Boone, Guy Livingston, Kronos Quartett), Improvisation, Liveelektronik in Europa, USA, verschiedenen afrikanischen Ländern und Japan. Auftragskompositionen für den BR, Theatermusiken und Kompositionen für Tanz/CD’s (u.a. Parma Recordings/USA).


Eyal Maoz
E-Gitarre / Live Elektronik

Der israelische Gitarrist Eyal Maoz ist seit ca. 10 Jahren in der New Yorker Avantgarde Szene – insbesondere in der aktiven jüdischen Musikszene um John Zorn, Elliot Sharp u.a. – fest integriert. In verschiedensten Besetzungen und als Solist ist er als Impro-visator, Komponist und Interpret auf Festivals und Veranstaltungen weltweit zu hören.

Seine Zusammenarbeit umfasst Ensembles mit u.a. John Zorn, John Medeski, Shanir Blumenkranz, Lukas Ligeti, Tim Berne. Eyal ist in den verschiedenen Besetzungen auf akustischen Gitarren und als sensibler E-Gitarrist zu hören (u.a. Abraxas, 9 Volt, Eyal Maoz Dimyon). Zahlreiche CD Einspielungen, u.a. bei Tzadik.

„A cutting edge guitarist who combines the harmonic lyricism of Bill Frisellwith the angst andskronkof Marc Ribot…keep your eyes and ears on this guy.” – John Zorn

„Maoz plays if not as a guitar god, then as one of his prophets with lightning and thunder.” – Rigobert Dittmann, Bad Alchemy, Germany


Johannes Billich
Klavier / Schlagzeug

Der diplomierte Jazz-Pianist Johannes Billich lebt und arbeitet derzeit als Pianist, Komponist/Arrangeur und Dozent in Nürnberg. Mit seinen eigenen Projekten „Right Tone Left” und „No Time Lost” tritt er vom Solo Piano-Format bis zur Orchesterbesetzung bundesweit kontinuierlich auf. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, gewann z.B. 2011 mit dem Johannes Billich Septett den ersten Preis des Bruno-Rother-Jazz-Stipendiums. Derzeit ist er in vielen weiteren Bands vom Duo bis zum Tentett aktiv, darunter Alex Bayers „Pentelho”, Moritz von Woellwarths „Abstrakt Orchester“ sowie das Neue Musik-Ensemble „Ensemble Kontraste”. Internationale Konzerterfahrungen gewann er u.a. mit dem Nonett „Universe of Possibilities” des WDR-Jazz-Preisträgers Steffen Schorn.