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»ZIKADEN« präsentiert von Metropolmusik

15. bis 28. August 2016
im Kunstverein Kohlenhof

 

I. Woche – 15. bis 21. August 2016

 

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Linntett – Beginn täglich 20 Uhr

Zum Auftakt der diesjährigen ZIKADEN begibt sich das junge Sextett der Nürnberger Baritonsaxophonistin Kira Linn auf eine musikalische Reise durch die Natur.

Mit „Nature”, einer eigenen Suite für die ungewöhnliche Besetzung mit drei Saxophonen, hat Kira Linn ausreichend Raum für ein Reichtum an Klängen und Interaktion geschaffen. Mit einer Mischung aus Improvisation und gekonntem Zusammenspiel werden stimmungsvoll Naturbilder in Kompositionen umgesetzt.

Der Zuhörer wird auf eine musikalische Reise eingeladen, mal verträumt, mal energisch beschreiben die sechs Musiker den Weg – kommen Sie mit.

Nino Wenger – Altsaxophon, Flöte
Christopher Kunz – Tenor-/Sopransaxophon
Kira Linn – Baritonsaxophon, Bassklarinette, Komposition
Lukas Großmann – Klavier
Victor Mang – Kontrabass
Johannes Koch – Schlagzeug

 

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Electric Jilman Zilman – Beginn täglich 21 Uhr

In der Tradition der großen No-Harmony-Besetzungen von Ornette Coleman und John Zorn spielt sich das in Nürnberg aus „Metropolmusikern“ gegründete Quartett Jilman Zilman seit 2010 mit ihrem hochenergetischen, leicht orientalischen Freebop durch die Lande.

2013 folgte die Nominierung zum neuen deutschen Jazzpreis sowie der zweite Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Burghausen und 2014 der LAG-Jazzpreis in Bayern. Nach einigen Tourneen, einer Runde Zikaden im Jahr 2012 und zwei veröffentlichten Studioalben kam die Idee auf, die Musik um elektrische und harmonische Elemente zu erweitern. Es konnten mit Alex Bayer, Flo Müller und Andi Feith drei weitere „Metropolmusiker“ für diese Konzertreihe gewonnen werden.

Der neue elektronische Sound und das entschleunigte Klangkonzept hebt die sonst eher zeitgenössisch hektische Musik auf ein tiefgründigeres musikalisches Niveau, in dem jederzeit mit hochvirtuosen Ausbrüchen in die Vergangenheit gerechnet werden muss.

Tilman Herpichböhm – Schlagzeug
Peter Christof – E-Bass
Florian Müller – E-Gitarre
Andreas Feith – E-Piano
Alex Bayer – Kontrabass
Johannes Ludwig – Altsaxophon
Julian Bossert – Altsaxophon

 

II. Woche – 22. bis 28. August 2016

 

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LAMA – Beginn täglich 20 Uhr

LAMA pusten den Staub vom Regal mit den Säulenheiligen und katapultieren die Musik in die pulsierende Jetztzeit. Mit schlangengleichen Saxophonlinien, spektralen Vibraphonschwebungen, markigen Basslinien und frickeligen Grooves erwecken sie ihre Musik zu heissem, hungrigem Leben.

Wer da glaubt, die melodischen Volten und rhythmischen Haken dieser Musik zur Genüge zu kennen, der irrt – und darf sich freuen, zu irren!

Die vier Nürnberger fräsen eine verspielt-akrobatische Schneise in den Kanon des Modern Jazz. Die „footsteps of our fathers“ sind vergessen (weil kein vernünftiger Mensch dauerhaft da langtrotten will, oder?) – viel mehr Spass macht es doch, in den Häusern der Väter zu toben, bis die Balken wackeln: LAMA strapaziert die Formen und Harmonien der Originale gehörig und brilliert mit Energie und Ideenreichtum, punktgenauem Spielwitz und JETZT!

Und siehe da, das Haus steht noch – es war wohl doch recht gut gebaut – aber jetzt strotzt es wieder vor Leben!

Joachim Lenhardt – Saxophone
Volker Heuken – Vibraphon
Alex Bayer – Kontrabass
Jan F. Brill – Schlagzeug

 

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Peter Fulda – die unerhörten Sätze der Tarot Suite – Beginn täglich 21 Uhr

Der Magier, die Mondfrau, das Rad des Lebens, der gehängte Mann – einen Reigen pittoresker „Einweihungsstufen“ bilden die Trumpfkarten des Tarot Decks, ein System saftiger Symbole heischt da um die Ehrfurcht esoterisch empfindsamer „Bewußtseins-Eleven”.

Peter Fulda hat bereits vor 25 Jahren Musik dazu geschrieben, die neben ihrer atmosphärischen Dichte und ideenreichen Klangwelt noch den Vorteil hat, als Divinationswerkzeug völlig unbrauchbar zu sein. Die Revision dieser „Tarot Suite“ förderte mehrere Stücke zutage, die bislang weder aufgeführt noch produziert wurden.
2016 unterzieht Peter Fulda diese Jugend-Stücke voll ungestümer Ideen einer Neu-Fassung mit gereiftem kompositorischen Hintergrund. Zusammen mit den glorreichen Mavericks Markus Harm, Peter Christof und Jan Brill ruft Fulda nun also die unerhörten Sätze der Tarot Suite aus den Tiefen der Vergangenheit in den Klangtempel der Galerie des Kunstverein Kohlenhof am Germanischen Nationalmuseum. Möge das Raunen beginnen!

Markus Harm – Altsaxophon
Peter Fulda – Klavier, Komposition
Peter Christof – Bass
Jan Brill – Schlagzeug

 

Eintrittspreise:

18 Euro / ermäßigt 14 Euro
Kartenreservierung:
kartenvorverkauf@metropol-musik.de

Kartentelefon:
0911 56 949 069