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Gisela Hoffmann »in between«

Samstag, 2. April 2016 | 19.00 Uhr – Vernissage
So., 3. 4. 2016 bis Sa., 30.4. 2016 – Ausstellung

 

Gewebe. Textile Projekte
Ein Projekt im Rahmen der STADTKULTUR NETZWERK BAYERISCHER STÄDTE E.V.

„Ihre Strategie des „Fast Nichts“ hat den Vorteil, das die solcher Art definierten Flächen die unendliche Fülle anderer potentieller Raumausschnitte erlebbar machen. In der Summe also Raum. Raum aber nicht als Leere, sondern als unerschöpfliche Fülle. Gisela Hoffmanns skulpturale Kunst nimmt nicht Raum, füllt nicht Raum, verdrängt ihn nicht, sondern gibt ihn.“

(Auszug aus Eröffnungsrede von Dr. Thomas Heyden Kurator/Konservator Neues Museum Nürnberg)

Für Gisela Hoffmann ist die Linie in all ihren Arbeiten das definierende Medium. Sei es, dass Sie eine Lineatur beschreibt, eine Grenze oder eine Fläche definiert, immer schafft die Linie Raum. Mit Ihren modularen Systemen schafft sie wandelbare Zwischenräume, Spannungsräume, Farbräume oder auch Denkräume.

Wenn sie ihre transparenten Bänder über Wände, Decken und Böden spannt, wird der architektonische Raum zu Ihrem Bildträger. Ihre Raumlinien werden direkt physisch erfahrbar, indem man die Installation umgeht. Leere, Luft Distanz, Dichte, Transparenz Form, Gegenform und Volumen werden körperlich erfahrbar. Die Visualisierung von Raum ermöglicht das Nachdenken über Raum, den speziellen Ausstellungsraum oder Raum an sich.

Gisela Hoffmann
www.hoffmann-gisela.com

 

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